Länder

Auf der Ebene der Länder werden seit mehr als 10 Jahren erfolgreich clusterpolitische Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Die 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland haben zahlreiche Maßnahmen ins Leben gerufen, um die Entwicklung leistungsfähiger Cluster zu unterstützen. Dabei werden individuelle Stärken der Regionen hinsichtlich ihrer Technologie-, Wirtschafts- und Innovationskompetenz aufgegriffen sowie bestehende Strukturen und Besonderheiten berücksichtigt.

Die einzelnen Landesmaßnahmen reichen von der finanziellen Unterstützung von Clustermanagements über die Förderung von Innovationsprojekten bis hin zu Weiterbildungsaktivitäten und einer gemeinsamen landesweiten Öffentlichkeitsarbeit. Bei Fragen zu den Aktivitäten in den Bundesländern helfen die Ansprechpartner der entsprechenden Initiativen gern weiter.

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Baden-Württemberg

Die baden-württembergische Landesregierung unterstützt systematisch die Entwicklung von regional, national sowie international sichtbaren Clustern und Cluster-Initiativen. So kann die internationale Wettbewerbsfähigkeit der KMU-Unternehmen wesentlich gestärkt werden. Zahlreiche Cluster wurden in bundesweiten und regionalen Wettbewerben ausgezeichnet und belegen den Erfolg der Clusterpolitik. Das neue Cluster-Qualitätslabel macht herausragende Cluster-Initiativen und Netzwerke sichtbar.

Freistaat Bayern

Cluster-Offensive Bayern – Im Netzwerk zum Erfolg

Mit der „Cluster-Offensive Bayern“ fördert die Bayerische Staatsregierung landesweit tätige Clusterplattformen in zentralen Branchen und Technologiefeldern der bayerischen Wirtschaft. Ziel war und ist es, die Vernetzung der Unternehmen untereinander und vor allem zwischen Unternehmen, Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen voranzutreiben, Wertschöpfungsketten von der Forschung bis zum Endprodukt zu stärken und somit die Innovationsdynamik im Freistaat dauerhaft zu erhöhen.

Freie Hansestadt Bremen

Die Cluster Luft- und Raumfahrt, Windenergie und Maritime Wirtschaft/Logistik sind die zentralen Stärken des Innovationsstandorts Bremen. Weitere wichtige innovative Branchen mit hoher regionalwirtschaftlicher Bedeutung bilden die Automobilwirtschaft, Umweltwirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Life Science, Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft sowie IT und Kreativwirtschaft. Diese Kompetenzen werden im Rahmen der bremischen Innovationspolitik konsequent weiter entwickelt.

Hessen

Die Förderung von Netzwerken und Clustern ist ein wichtiges Handlungsfeld der hessischen Wirtschafts- und Innovationspolitik. Mittlerweile sind etwa 3.200 Unternehmen in Hessen in über 35 Clusternetzwerken aktiv.

Hessen verfolgt bei seiner Clusterförderung einen „bottom-up-Ansatz“. Die Initiative zur Vernetzung von Clustern muss von den Akteuren in den Unternehmen und Regionen ausgehen. Unterstützt werden nach einer kurzen Vorbereitungsphase die Netzwerke in einer dreijährigen Aufbauphase und bei Erfolg danach in einer nochmals dreijährigen Verstetigungsphase.

Mecklenburg-Vorpommern

In den wichtigsten Industrie- und Technologiebranchen entwickeln sich Netzwerke, die von der Wirtschaft oder der Wissenschaft initiiert wurden. Sie ermöglichen Kooperationen, Informationsaustausch und gemeinsame Initiativen. Die Landesregierung setzt in ihrer Technologie- und Industriepolitik insbesondere auf Zukunftsfelder, in denen das Land besondere Stärken aufweist: Energie, Ernährung, Gesundheit, Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Mobilität.

Niedersachsen

Standorte, an denen Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft in Netzwerken miteinander kooperieren, haben im globalen Wettbewerb die besseren Chancen. In Niedersachsen gibt es seit 1999 das wirtschaftspolitische Instrument der Landesinitiativen. Diese werden in für Niedersachsen wichtigen Zukunftsfeldern und Schlüsseltechnologien eingerichtet. Darüber hinaus gibt es Netzwerke in Form von Forschungsverbünden, Forschungsnetzen, Innovationsverbünden, regionalen Netzwerken oder Clustern.

Nordrhein-Westfalen

Landescluster sind wichtige Akteure bei der Erschließung von Leitmärkten

ExzellenzNRW ist Teil der Leitmarktstrategie am Wirtschafts- und Innovationsstandort NRW. Ziel ist es, ein günstiges Umfeld für Innovationen zu schaffen und das Land als Kompetenzzentrum zur Bewältigung der globalen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen zu etablieren. Die Landescluster sind durch ihre Katalysatorfunktion ein wichtiges Instrument zur Erschließung von Leitmärkten und bei der Umsetzung der Leitmarktstrategie.

Rheinland-Pfalz

Clusterpolitik ist ein Baustein in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der Landesregierung und wird gemeinsam durch die Ministerien für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gestaltet.

Die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik als Teil der Wissenschafts- und Wirtschaftspolitik der Landesregierung ist darauf ausgerichtet, die wissenschaftliche Forschung und die Schaffung neuen Wissens zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land zu stärken. Der Standort Rheinland-Pfalz setzt dabei insbesondere auf Forschung und Innovationen, d.h. Schaffung neuen Wissens und deren marktgerechte Umsetzung, um Wohlstand und Arbeitsplätze heute und für die Zukunft zu sichern bzw. auszubauen.

Sachsen-Anhalt

Ziel der Clusterpolitik des Landes ist die Stärkung von strukturprägenden Clustern mit dem Schwerpunkt der Entwicklung von Wertschöpfungsketten. Zentrales Element ist dabei die Förderung von Managementleistungen. Darüber hinaus wird die Ausprägung von Clustern und Netzwerken über bestehende Förderprogramme des Bundes und des Landes vorangetrieben. Im Jahr 2012/2013 wird die Clusterpotentialanalyse aus dem Jahr 2008 evaluiert.

Schleswig-Holstein

Wissen und Innovationen gestalten in entscheidender Weise die Zukunft unseres Landes. Sie prägen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen und sichern damit Wachstum und Beschäftigung. Schleswig-Holstein besitzt zahlreiche Kompetenzfelder in Wirtschaft und Wissenschaft, die zukunftsträchtige Innovationen hervorbringen.

Freistaat Thüringen

Die Entwicklung leistungsfähiger, innovativer und überregional sichtbarer Cluster in den Spezialisierungs- und Querschnittsfeldern der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3 Thüringen) wird durch ein breites Instrumentarium vorangetrieben. Zentrale Ansatzpunkte sind hierbei die Anschubförderung von Geschäftsstellen der spezifischen Cluster/Netzwerke, die Förderung von innovationsorientierten Projekten von Clustern/Netzwerken sowie die Tätigkeit des übergreifenden Clustermanagements (Thüringer ClusterManagement – ThCM). Ziel ist es, auf Basis von zwischen den Akteuren im Rahmen der RIS3 Thüringen abgestimmten feldspezifischen Aktionsplänen die Clusterpotenziale systematisch zu erschließen.